Mediation

Konflikte sind unvermeidlich, aber wie wir mit ihnen umgehen, macht den Unterschied. Mediation bietet einen geschützten Rahmen, in dem die Konfliktpartner:innen ihre Kommunikation und Beziehung zu- und miteinander wieder neu definieren können.

Freiwilligkeit und Eigenverantwortung der Beteiligten ermöglichen Offenheit statt Rechtfertigung und schaffen Gesprächsbereitschaft und Vertrauen.   

Entdecken Sie, wie Mediation Ihnen helfen kann, konstruktive und tragfähige Lösungen zu finden. Ich unterstütze Sie dabei, Klarheit zu gewinnen und begleite Sie empathisch, kompetent und unvoreingenommen auf Ihrem Weg zu nachhaltigen Vereinbarungen. 

Meine Leistungen


Familienmediation

Wenn Menschen zusammenleben, kommt es immer wieder zu Missverständnissen und Konflikten. Ob zwischen Eltern und Kindern, Geschwistern oder auch Mitgliedern einer Patchworkfamilie - eine Familienmediation bietet zwei oder mehreren Familienangehörigen die Möglichkeit, Konflikte zu bereinigen und Beziehungen zu stärken, bzw. neu zu definieren. 

Paarmediation

Eine Paarmediation ermöglicht, festgefahrene Beziehungsmuster aufzudecken und Verständnis füreinander zu schaffen. Im Gegensatz zur Paartherapie geht es in der Paarmediation nicht um die Aufarbeitung der Vergangenheit, sondern um die Lösung von Konflikten und die gemeinsame Erarbeitung von Vereinbarungen für die Zukunft. 

Scheidungsmediation

Diese Art der außergerichtlichen Konfliktlösung steht Paaren offen, die eine einvernehmliche Scheidung anstreben. Ich unterstütze Sie im Mediationsprozess dabei, fair und respektvoll miteinander zu kommunizieren. Im Rahmen der Scheidungsmediation erarbeiten die Mediand:innen eine Vereinbarung, die alle relevanten Punkte beinhaltet und nach Überprüfung durch Rechtsberater:innen dem jeweiligen Bezirksgericht vorgelegt werden kann. 

Erstgespräch § 107 AußStrG

Wenn Sie von Seiten des Gerichts eine Anordnung über die Teilnahme an einem Erstgespräch über Mediation erhalten haben, so sollen Ihnen in diesem Gespräch die Möglichkeiten und Vorteile, die eine Mediation in Ihrem konkreten Fall mit sich bringen kann, nähergebracht werden. Nach dem Erstgespräch sind Sie keinesfalls verpflichtet, ein Mediationsverfahren zu beginnen, gerne begleite ich Sie aber in einem solchen. 

Mediation am Arbeitsplatz

Bei immer wiederkehrenden Unstimmigkeiten zwischen Kolleg:innen, Meinungsverschiedenheiten über Aufgabenverteilungen, Problemen bei Umstrukturierungen und vielem mehr, bietet die Mediation am Arbeitsplatz den Rahmen, schwierige Themen anzusprechen, die interne Kommunikation zu verbessern und gemeinsame Ziele zu definieren. Durch die Erarbeitung von fairen Lösungen wird eine konstruktive und erfolgreiche Zusammenarbeit wieder möglich

Nachbarschaftsmediation

Unterschiedliche Lebensgewohnheiten und Vorstellungen über Wohnraumgestaltung führen mitunter zu Missverständnissen und Konflikten zwischen Nachbar:innnen. Mit einer Mediation können die Interessen der Beteiligten geklärt, nachbarschaftliche Beziehungen wiederhergestellt und Lösungen für die Zukunft gefunden werden. Bei bestimmten Nachbarschaftsstreitigkeiten ist vor einer Klage ein außergerichtlicher Einigungsversuch verpflichtend. 

Interkulturelle Mediation

Wenn Menschen mit verschiedenem kulturellen Hintergrund aufeinandertreffen, so führen diese Unterschiede in Kultur, Werten oder Kommunikation mitunter zu Konflikten. Es gilt hier, im Rahmen der interkulturellen Mediation Missverständnisse, die durch die kulturelle Prägung beeinflusst wurden, abzubauen und dadurch ein verständnisvolles Miteinander zu ermöglichen. Durch meine jahrelange Arbeit mit Menschen unterschiedlichster Herkunft, verfüge ich über die nötige Erfahrung und Sensibilität die am Konflikt Beteiligten dabei zu begleiten, ihre kulturell bedingt verschiedenen Perspektiven sichtbar zu machen und Lösungen zu finden. 

Mediation - was ist das?

Bei einer Mediation steht die Konfliktregelung im Mittelpunkt. Es handelt sich um ein freiwilliges, strukturiertes Verfahren zur außergerichtlichen Konfliktklärung. Der Mediator oder die Mediatorin unterstützt  dabei die am Konflikt Beteiligten  - die Mediand:innen - als allparteiliche dritte Person. Anders als bei Gericht gibt es in der Mediation keine Gewinner oder Verlierer. Es geht darum Lösungen zu finden, mit denen alle Konfliktparteien zufrieden sind.


Voraussetzungen

Wesentliche Voraussetzung für eine Mediation sind die Freiwilligkeit der am Konflikt Beteiligten und deren Bereitschaft, den Konflikt als solchen anzuerkennen. Außerdem sind für den ganzen Prozess Offenheit und der Wille, eigenverantwortlich gemeinsam konstruktive Lösungen zu erarbeiten, notwendig.

Vertraulichkeit und Respekt allen an der Mediation Beteiligten gegenüber stellen eine Grundbedingung dar. 


Die 5 Phasen der Mediation

  • In Phase 1 werden die Mediand:innen über Rahmenbedingungen, Prinzipien und den Ablauf der Mediation informiert. Die Mediand:innen erläutern den Sachverhalt des Konflikts und formulieren gemeinsam ein Ziel. Mit dem Unterschreiben des Mediationsvertrags erklären sich die Konfliktparteien mit der Begleitung durch den Mediator oder die Mediatorin sowie mit dem gemeinsam formulierten Ziel und allen weiteren im Vertrag angeführten Rahmenbedingungen einverstanden. 
  • In Phase 2 werden die Themen, die von den Konfliktparteien eingebracht und im Rahmen der Mediation besprochen werden sollen, gesammelt und strukturiert.
  • Phase 3 dient der Interessensklärung und dem Erzeugen von Verständnis für hinter den Themen liegende Wünsche und Bedürfnisse der Mediand:innen.
  • In Phase 4 sammeln die Mediand:innen gemeinsam verschiedenste in Frage kommende Lösungen. Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt. Die Lösungsoptionen werden in weiterer Folge bewertet und auf ihre Umsetzbarkeit überprüft.
  • Phase 5 dient der Konkretisierung der Lösungen, auf die sich die Konfliktparteien geeinigt haben. Die gesammelten Lösungen werden in der Mediationsvereinbarung festgehalten und von den Mediand:innen und dem Mediator oder der Mediatorin unterzeichnet. Die Mediationsvereinbarung kann vor Gericht vorgelegt und in einen gerichtlichen Vergleich umgewandelt werden.

Vorteile 

Mediation ermöglicht eine Konfliktbearbeitung, die von gegenseitiger Achtung und Selbstbestimmung gekennzeichnet ist. Die Mediand:innen setzen sich mit ihren Themen konstruktiv und lösungsorientiert auseinander. Gemeinsam erarbeiten sie Lösungen, die umsetzbar und für alle Beteiligten tragfähig sind und wahren dadurch ihre eigenen Interessen. Dies ermöglicht das Weiterführen einer respektvollen Beziehung der Mediand:innen zueinander. 

Was Konflikte betrifft, die sonst möglicherweise vor Gericht ausgetragen werden würden - ein Mediationsverfahren erspart den Konfliktparteien jedenfalls auch Zeit und Geld. Langwierige Gerichtsprozesse und hohe Anwaltskosten können durch eine Mediation vermieden werden. 


Meine Rolle als Mediatorin 

Als allparteiliche Mediatorin nehme ich während der Mediation die Rolle der Vermittlerin und Moderatorin ein. Meine Aufgabe ist es, das zu Beginn gemeinsam formulierte Ziel im Auge zu behalten und die Konfliktparteien dabei zu unterstützen, ihre Interessen klar formulieren zu können. Ich bin zudem für den strukturierten Ablauf des Mediationsprozesses und die Einhaltung von grundlegenden Gesprächsregeln, die Voraussetzung für eine faire Kommunikation sind, verantwortlich. Als Mediatorin begleite ich die Mediand:innen auf ihrem Weg zu Lösungen, gebe jedoch selber keine Lösungen vor. 

"Der größte Kommunikationsfehler ist die Annahme, sie habe stattgefunden."

(George Bernard Shaw)